69. ÖM Kegeln Mannschaft & 8. CUP, 12./3. Mai 2018 - Ritzing

Bericht

 

Bei der 69. Kegel-ÖM im Mannschaftsbewerb galt es, unseren Titel vom Vorjahr zu verteidigen.

 

Eine schwere Arbeit, aber nicht unmöglich. Die Grazer waren voll motiviert, uns den Titel wieder zu entreißen, umso mehr, da sie ja bei der letzten ÖM in Klagenfurt lediglich nur Dritte wurden. Sie warfen auch alles in die Schlacht, das sie hatten. Und das waren durchwegs große Kaliber mit Peperko, Georg Friedberger, dem Sprössling unseres TD Peter Friedberger, Franz Rampre-Fink und dem mittlerweile der Rekonvaleszenz entfeuchteten Stefan Kermautz. Letzterer zeigte wieder einmal Stärke und konnte problemlos zu seiner früheren Leistung anschließen.

 

Es entwickelte sich dann ein Kampf auf der schwierigen Ritzinger Bahn im Bundesleistungssportzentrum. 500er fielen nicht allzuviele. Nur die besten konnten einen erreichen.
Franz Rampre-Fink hatte allerdings seine Schwierigkeiten damit, er kam lediglich auf 480, dass viele es nicht glauben konnten. Er selber am wenigstens.
Peperko wie immer souverän in seiner Leistung. Er zeigte mit 593 auf, was auf dieser Bahn möglich ist. Stefan Kermautz kam immerhin noch auf 549.

 

Wir hatten mit Alois Standhartinger, Manfred Weidner, Andreas Prinz und Ivan Bajic auch eine kampfstarke Truppe, die allesamt für die kommende EM im Juni nominiert waren. Allerdings musste jeder nominierte – nicht nur wir – beweisen, dass er seine Aufstellung auch verdient hat.


Unter den wachsamen Augen des Bundestrainers Raimund Postl (hörend) zeigte jeder, dass er durchaus in der Lage ist, bei der EM sein Können unter Beweis zu stellen. Wem das nicht gleich gelang, der hat noch Gelegenheit, bei der nächsten ÖM Anfang Juni im Einzel und Sprint vollends zu überzeugen. Alois gelang das gleich auf Anhieb. Mit 540 wurde er in der Einzelwertung ausgezeichneter Dritter! Auch Manfred lag nicht weit dahinter, konnte mit 519 als Sechstbester der Einzelwertung abschließen. Andi hatte arge Startschwierigkeiten, erfing sich aber gegen Ende und holte alles auf, das ihm noch fehlte. Letztendlich wurden es immerhin 512, ein schönes Ergebnis!
Lediglich Ivan hatte schwer mit der Bahn zu kämpfen. Nach starkem Beginn begann er nachzulassen. Doch auch er kam über 500, wenngleich auch nur wenige Holz darüber.

 

Mit 67 Holz Vorsprung gewannen die Grazer wieder den Mannschaftsmeistertitel.  Aber Vizemeister zu werden, ist auch nicht schlecht. Zeugt es doch davon, dass wir uns weiterhin auf einem guten Weg befinde.

 

 

Den dritten Rang schafften die Salzburger, die mit genügend Vorsprung vor den Wienern, die Vierte wurden, blieben. Deren Pech war die momentane Schwäche ihres sonst so starken Walter Valas, der nicht mehr als 440 aus der Bahn kitzeln konnte. Stark dagegen bei ihnen Josef Schiel, mit 534 übrigens hervorragender Vierter der Einzelwertung! Stärkster der Salzburger wurde Kurt Rieser mit 515. Mit dieser Leistung hätte er es sicher in das EM-Tam geschafft. Walter Brandstätter dagegen rechtfertigte seine Nichtnomininierung. Er brachte es leider nur auf 467.

 

 

Bei den Kärntnern lief es nicht so gut. Wurden sie im Vorjahr noch Vizemeister, landeten sie heuer auf dem 5. Platz. Nur Robert Pucher kam über 500, alle anderen schwächelten. Pucher wurde allerdings von Hannes Dominikus abgelöst, da er über Schmerzen während des Spiels klagte.

 

 

Der GSC Linz, der zusammen mit dem LGKSV eine Fusion bildete, weil einer ihrer Spieler – Mario Angerer – eben beim LGKSV Mitglied ist und als Leihspieler eingesetzt wurde, kam leider nur auf den letzten Platz.

 

 

Nach dem letzten Spiel und einer halben Stunde Pause wurde die Siegerehrung von TD Peter Friedberger durchgeführt. Alle bekamen Urkunden und die ersten Drei Medaillen. Zwei Mannschaften schafften es nicht in den Cup – KGSV Kärnten und GSC/LGKSV Linz. Sie mussten leider vorzeitig abreisen.

 

 

Das Abendessen nahmen die Cupteilnehmer anschließend im Gasthaus Trummer im nahgelegenen Horitschon ein, wo auch übernachtet wurde. Essen dort wie immer sehr gut. Die Wirtsleute verstehen es, zu kochen.

 

 

Am nächsten Morgen fanden wir uns bereits ab halb sieben zum Frühstück ein. Dieses war auch reichlich und konnte gut mit einem Hotelfrühstück mithalten. Gesättigt und zufrieden, sowei mit neuer Energie vollbeladen, machten wir uns dann auf dem Weg zur Kegelbahn, wo schon um 9 Uhr gestartet wurde. Angesichts des Muttertages wollte man rechtzeitig fertig werden, dass die meisten noch Gelegenheit fänden, mit ihren Lieben zusammen zu sein.

 

 

Die erste Cup-Begegnung stellte sich so auf:

 

Peter Friedberger – Manfred Weidner – Kurt Rieser – Walter Vala

 

Friedberger ließ nichts anbrennen und holte sich 13 Satzpunkte samt 4 Mannschaftspunkten.
Kurt Rieser kam auf 3 Mannschaftspunkte, Walter Vala auf 2 MP und Manfred leider nur auf einen. Er hatte einen verhexten Start, im zweiten Satz konnte er sich etwas erfangen, im 3. brach er wieder ein, nur im 4. und letzten Satz war er warm genug, sich 4 Satzpunkte zu holen. Es reichte nur zu 8 MP, um einen halben Punkt hinter Vala. Im Gesamtergebnis wurde Manfred aber 3. hinter Friedberger und Rieser. Trotzdem, ein katastrophaler Anfang….

 

 

Andi hatte mit Peperko einen starken Gegner im nächsten Spiel. Walter Brandstätter und Stefan Bucko waren dagegen kaum zu fürchten. Doch auch Andi erwischte es mächtig. Er konnte sich im Gegensatz zum Vortag beim Mannschaftsbewerb kaum steigern, ja er sank noch viel tiefer! Trotzdem holte er 3 MP ab. Sein Glück war, dass der gegen Ende starke Bucko in den ersten beiden Sätze Letzter wurde und nach dem Finish nur einen halben Satzpunkt hinter Andi lag. Ungewöhnlich, dass der sonst starke Peperko im letzten Satz auf nur 103 (!!) kam. In den Vollen hatte er nach 15 Wurf auch nur 69. So ist das Keglerleben. Mal geht’s hoch hinauf, dann wieder tief ins Tal wie bei einer Achterbahn.

 

 

Im 3. Durchgang kam unser Ivan zum Zug. Seine Gegner: Stefan Kermautz, Franz Enzinger und Josef Schiel. Kermautz räumte diesmal alles ab, das es abzuholen gab – volle 16 Satzpunkte (!) Er kam im Gesamtergebnis auch auf stolze 569. Ivan lieferte sich mit Stefan einen beinharten Fight und überzeugte diesmal voll mit seiner Leistung von 11 Satzpunkten, 3 MP und 525! Schiel schwächelte diesmal, konnte aber 2 MP scoren bei einem Gesamt von 476. Enzinger hatte im Gesamt zwar mehr als Schiel mit 489, war aber in den Sätzen weniger glücklich.

 

Wir hatten vor den Wienern nur einen Mannschaftspunkt Vorsprung, um Vize-Cupsieger zu werden. Die Salzburger lagen lediglich an letzter Stelle mit 5 MP und die Grazer übermächtig auf Siegeskurs mit 12 MP.


Alois spuckte sich nun in die Hände, um uns zum zweiten Platz zu führen. Seiner Gegner: Georg Friedberger, Gerhard Waltl und Franz-Josef Pamer. Waltl sorgte dann auch für die Führung im 1. Satz mit 150 Kegel und 4 Satzpunkten. Friedberger ihm m nächsten mit 144. Bei Alois wurde es nur 130, autsch…. vorletzter Platz.  Aber dann gab er mächtig Gas. Holte sich in jedem weiteren Satz alle 4 Satzpunkte und zum Schluss auch noch volle 4 Mannschaftspunkte!! Damit wurden wir sicherer Zweiter und Vize-Cupsieger. Georg Friedberger ließ im 2. Satz nach und wurde gegen Rampre-Fink ausgetauscht. Doch auch dieser konnte unserem Alois nicht das Wasser reichen. Die Salzburger überholten auch noch die Wiener und bestiegen als 3. mit einem MP Vorsprung das Treppchen.

 

Kurz nach Spielende gab es dann die Siegerehrung samt anschließendem Foto-Shooting mit allen Teilnehmern. Nach dem Mittagessen, fas um 14:30 sehr spät eingenommen wurde, erfolgte die Heimfahrt. Nächstes großes Event wieder in Ritzing bei der ÖM im Einzel & Sprint.

 

 

Bilder vom Mannschaftsbewerb & Cup

 

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69. ÖM Mannschaft Ritzing 2018
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8. ÖM Cup Ritzing 2018
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68. ÖM Kegeln Mannschaft, 13. Mai 2017 - Klagenfurt

Bericht

 

Die 68. Auflage der ÖM Kegeln im Mannschaftsbewerb gestaltete sich für uns Linzer zu einem vollen Erfolg!

 

Nicht nur, dass wir diese zum zweiten Male nach 2005 gewannen, auch sah es nach dem ersten Durchgang nicht so aus, als ob wir überhaupt mindestens den 4. Platz erreichen würden, um auch am Cup teilzunehmen.

 

Als erster Starter von uns ging Bogdan in die Arena im Sportcenter Ruesteichweg in Klagenfurt-Ost. Er ist ein starker Spieler, der im Vorjahr in Linz 545 Holz erreichte. Auf ihn zählten wir, dass er uns weit nach vorne bringen würde. Doch wie das Sportlerleben wie ein Hase Haken schlägt, verlief es für ihn diesmal nicht so gut. Bogdan passierten katastrophale Fehler, mehrere Bauchschüsse, die ihn psychologisch in den Keller zehrten. Er hielt am Ende bei 462 Kegel, die uns jegliche Hoffnung auf eine Teilnahme am Cup raubten, geschweige denn, vom Titelgewinn auch nur zu träumen. Wir waren sogar Letzter von 6 Mannschaften!

 

Auch Ivan erging es nicht besser. In den ersten beiden Sätzen mittelmäßig, brach er im dritten Satz gehörig ein. Aufgeputscht von unseren Anfeuerungen rappelte er sich gegen Ende noch einmal auf und schaffte immerhin 480.

 

Manfred musste dann versuchen, die Kastanien für den Rest der Mannschaft aus dem Feuer zu holen. Er begann dann auch wirklich stark und bog mit einem starken Abräumen noch sein schwaches Ergebnis in den Vollen (76!) zurecht.
Im zweiten Satz verbesserte er sich sogar noch mehr. Doch dann folgte der Abstieg vom Gipfel der Wonne. Der dritte Satz verlief bei ihm flau, der letzter Satz ebenso. Trotzdem fuhr er mit 518 ein schönes Ergebnis ein mit hervorragenden 197 im Abräumen, das beste Abräumen des ganzen Feldes überhaupt.

 

Wir kamen den anderen Mannschaften damit sehr nahe und konnten hoffen, zu mindestens Vierter zu werden. Dafür wollte Alois als letzter Starter von uns schon sorgen. Und siehe da…. es blieb nicht nur bei diesem Wunsch, er hielt mit mächtigen Würfen sogar noch die Grazer mit ihrem letzten Mohikaner, Peperko, auf Abstand und kämpfte sich an die Kärntner heran, wo er bald darauf Pucher überholte und mit Lichtgeschwindigkeit allen davon sauste.

 

Alois erkegelte sich mit 556 Holz auch den Titel des Tagesbesten! Unter großem Jubel tanzten wir einen Reigen auf der Bahn und waren alle ganz aus dem Häuschen, den zweiten Titelgewinn nach 2005 zu feiern.

Die Wiener gingen wieder einmal wie zuletzt 2016 in Linz unter und wurden nur 5.
Keine Chance mehr auf den Cup. Sie brachen ihre Zelte vorzeitig ab und reisten noch am Spätnachmittag heim.

 

 

 

Nach der Siegerehrung, die TD Friedberger nach dem letzten Spiel auf der Kegelbahn vornahm, mussten die Mannschaftsführer von LGKSV, Kärnten, Graz und Salzburg ihre Aufstellung für den Cup am nächsten Tag auf einem Formular notieren.

 

Dir Aufstellung wurde gleich darauf verlesen und es ergaben sich spannende Begegnungen, die von Taktik nur so strotzten. Nicht immer beginnt der Schwächste und auch der Stärkste einer Mannschaft wurde verborgen als 2. oder 3. Starter aufgestellt. Gerade das macht den Cup so spannend.

 

Bilder vom Mannschaftsbewerb

 

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ÖM Mannschaft Klagenfurt 2017
Ergebnisse der 68. ÖM Mannschaft in Klagenfurt
13. Mai 2017
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7. ÖM Kegeln Cup, Klagenfurt - 14. Mai 2017

Bericht

 

Für den Cup gab es eine spannende Auslosung. Alle machten sich Hoffnung auf den Cupsieg, nicht nur wir aufs Double, auch die Kärntner, die beim Mannschaftsbewerb erstmals seit ihrer Rückkehr in den ÖGSV den starken 2. Platz erreichten.

 

Pünktlich um 8 Uhr fanden sich alle teilnehmenden Mannschaften im Sportzentrum am Ruesteichweg ein. Nach der Ansprache TD Friedbergers und Robert Pucher als Organisator des heimischen Vereines begann die erste Partie.

 

Von uns startete als Erster Ivan. Er konnte aber nicht gut ins Spiel finden, wirkte etwas unkonzentriert. So wagten wir einen Tausch und ersetzten ihn durch Bogdan. Dieser spielte zwar anfangs in den Vollen schwach, im Abräumen gelang ihm jedoch eine wahre Bombe! Er kitzelte das Maximum diesen Satzes heraus – 4 Punkte! Im 3. Satz wurde er zwar nur Zweiter, aber immerhin 3 fette Punkte. Den Finalsatz holte er sich wieder überlegen mit dem Punktemaximum. Wir führten nun zusammen mit Graz mit 3,5 Punkten. Griengl von den Kärntnern gab verletzt gegen Ende des 3. Satzes w.o. Die Kärntner hatten damit nur mehr eine minimale Chance auf Edelmetall.

 

Nun unser Nonplusultra – Alois – am Zug. Er spielte gegen Schnepf, Peperko und Brandstätter. Keine leichte Aufgabe, trotzdem schaffte er 3 Mannschaftspunkte. Im Gegensatz zum Vortag wirkte er heute wesentlich schwächer. Er brachte nur 488 Kegel zusammen. Aber das Ergebnis ist egal, die Mannschaftspunkte sind wichtig! Graz sahnte alle 4 MP ab, die Salzburger noch 2 und die Kärntner bleiben auf einem Punkt sitzen.

 

Manfred, in der Einzelwertung beim Mannschaftsbewerb Dritter geworden – noch vor Peperko und Friedberger – trachtete danach, die Grazer zumindest einzuholen, um es Markus als letzten Starter etwas leichter zu machen.

 

Doch Rampre-Fink, der diesmal wie ein Phönix aus der Asche stieg nach seinem katastrophalen Ergebnis beim Mannschaftsbewerb, machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Dieser kegelte, als gelter es, ganz Klagenfurt in Grund und Boden zu stampfen, so eine mächtige Wut im Bauch hatte er. In den ersten drei Sätzen schaffte er das Maximum, nur im Finalsatz blieb er ein bisschen hängen und zwar hinter Manfred, der im 2. Satz einen Einbruch hatte und nur einen Punkt erwischte. Aber dann wurde Manfred stets Zweiter mit je 3 Punkten. Gesamtausbeute für uns: 2,5 gemeinsam mit Salzburg, denen übrigens mit Schrattenecker ein Wunder gelang. Auch er wurde als Ersatz gegen Enzinger ab dem 2. Satz eingesetzt und holte mächtig auf. Die Kärntner mit Bicking, der nur 456 erreichte, holten wieder nur einen Punkt. Ihre Chance auf einen Platz unter den ersten Drei damit endgültig dahin.

 

Im Finaldurchgang dann unser Markus gegen drei Löwen: Pucher, Peter Friedberger und Waltl. Markus Ausbeute immerhin 7 Punkte, einmal sogar 3 Punkte im 2. Satz. Waltl gelang auch nichts, er spielte ähnlich so katastrophal wie Bicking vorher, nur 467 und magere 1 ½ Punkte. Einzig Robert Pucher konnte Friedberger gefährlich werden. Aber dieser ließ sich nicht davon beeindrucken, spielte seine 16 Satz- samt 4 Mannschaftspunkte gemütlich nach Hause.

 

So wurden wir immerhin Vize im Cup!

 

Genau gesehen, sind wir übers Wochenende sogar Erste, wenn man beide Bewerbe zusammenzählt:

 

1. LGKSV - 1., Cup 2. = 3

2. Graz – 3., Cup 1. = 4

3. Kärnten – 2., Cup 4. = 6

4. Salzburg – 4., Cup 3. = 7

 

Insgesamt gesehen wäre Kärnten sogar 3. Schade nur, dass sie im Cup nichts machen konnten. Verletzungspech gehört zum Sportlerleben.

 

Nach der Siegerehrung um 14h konnten alle noch rechtzeitig wieder zu Hause bei ihren Familien sein, um den Muttertag noch gut ausklingen zu lassen.

 

Bilder vom Cup


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7. ÖM CUP
Ergebnis der 7. ÖM im Cupbewerb
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67. ÖM Mannschaft 2016 Linz

ÖM Cup 2016 Linz


Bericht 67. ÖM Kegeln Mannschaft/Cup in Linz

Die 67. ÖM im Kegeln mit Mannschaft und Cup wurde am Wochenende des 21. und 22. Mai 2016 bei uns in, Linz, abgehalten.

 

Zum Mannschaftsbewerb, der wie immer als erste Veranstaltung beginnt, haben sich 7 Mannschaften aus 5 Vereinen gemeldet. Austragungsort war die Bahn der Linz AG in unmittelbarer Nähe der Pöstlingbergbahn in Linz-Urfahr. Eine schöne Bahn, vor kurzem mit Platten runderneuert.

Am Samstag, 21. Mai 2016, trafen alle Teilnehmer um 10 Uhr vormittags beim Spielort ein.
Organisationsleiter Andreas Prinz hielt in Vertretung des abwesenden LGKSV-Obmannes Gerhard Traxler die Eröffnungsansprache und übergab dann an TD Peter Friedberger, der allen einen guten Verlauf mit möglichst viel Holz (nicht nur vor der Hütte) wünschte.

 

In Anwesenheit des ÖGSV-Kassiers Günther Koch, übrigens auch ein Linzer, der sich sehr in die Organisation einbrachte, fleißig mit seiner Kalaschnikow-Kamera eine Fotosalve nach der anderen von den teilnehmenden Spielern sowie auch von der Siegerehrung schoss, ohne jemand dabei zu verwunden, begann man dann mit dem ersten Spiel.

 

Keine Chance aber für alle gegen die Löwen aus Graz. Die spielten wie besessen, als gelte es, die Welt zu erobern. Zwar hatten Kermautz und der Sohn Friedbergers, Georg, jeweils nur 519, aber Peter Friedberger (577) und Peperko (581) ließen dann keine Zweifel aufkommen, wer der Sieger sein wird. Sie hatten am Ende mehr als 100 Holz Vorsprung vor uns, die wir Zweiter wurden. Peperko gewann außerdem noch die Tageswertung im Einzel.

 

Bei uns kam ausgerechnet unser stärkster Spieler, Alois Standhartinger, ins Fegefeuer mit 491.
Auch der junge Ivan Bajic, der schon beim Wiener Walzer mit 568 Kegel überzeugte, hatte nicht mehr als 495, aber mit 15 Fehlwürfen (!). Ohne diese wäre er erheblich besser gewesen. Prinz (548) und Preda (545) machten dann für uns alles klar – 2. Platz.

 

Bei den Salzburgern schwächelte als Einziger nur Christian Unterasinger (482). Alle anderen ließen nichts anbrennen. Trotzdem lagen zwischen ihnen als 3. und dem KGSV Kärnten nur 5 Holz (!)

Bei den Kärntnern klappte es bei Robert Pucher nicht ganz so wie gewünscht, da er mittendrin gehörig einbrach, er erreichte aber Dank seiner Klasse doch 528 nach einer fulminanten Aufholjagd im Finalsatz. Der Kärntner Griengl war der Einzige, der das Ergebnis seines Vereines arg mit 475 verschlechterte und die Wiener, die schon auf dem 5. Platz hockten, kurzfristig hoffen ließ. Schnepf und zuletzt Bicking holten aber alles aus sich raus und drückten ihre Mannschaft damit weit nach oben. So festigten sie ihren Vorsprung nicht nur, waren am Ende noch mit mehr als 70 Holz weit vor den vergeblich betenden Wienern. Sie flogen als 5. aus dem Cup raus.

 

Der inzwischen hinzukommende ÖGSV-Präsident Duschet erklärte zum Abschluss des Tages, dass Österreich die Organisation der nächsten EM übernehmen wird. Diese findet 2018 im burgenländischen Ritzing statt. Wir müssen uns daher bestens vorbereiten darauf und werden daher die nächste ÖM in Mannschaft/Cup 2017 ebenfalls in Ritzing abhalten.

 

Der Sonntag fing mit einem herrlichen Wetter an. Sehr warm und der Himmel über Linz tiefblau.
Schon um 8 Uhr trafen alle Teilnehmer bei der Kegelbahn ein. Nach den Vorbereitungen fing man pünktlich um 9 Uhr mit dem ersten Spiel im Cup an.
Dieses gewann Kermautz mit 4 Punkten vor uns und Kärnten. Salzburg wurde Letzter mit nur einem Punkt.
Das zweite Spiel war spannend. Da holten die Salzburger mächtig auf. Zusammen mit den Grazern und uns Linzern erreichten sie jeweils 3 Punkte. Diesmal blieb Kärnten auf der Strecke und wurde Letzter mit nur einem Punkt.
Wir lagen auch nur einen Punkt hinter den Grazern, die Salzburger ebenfalls einen Punkt vor den Kärntnern.
Im 3. Spiel dann die Entscheidung. Peter Friedberger von den Grazern holte souverän volle 4 Punkte für seine Mannschaft nach Hause. Die Salzburger mit ihrem Tiroler Urgestein Kurt Rieser pusteten sich mit 3 Punkten auch mächtig nach oben und lagen damit nur mehr einen halben Punkt hinter uns an 3. Stelle. Kärnten und wir teilten sich die Punkte mit je 1 ½.

 

Gegen Ende des Cups traf auch der LGKSV-Obmann Traxler am Spielort ein und verfolgte als ehemaliger Kegler und jetziger Bowlingspieler interessiert das Geschehen. Sicherlich hielt er unter dem Tisch auch kräftig die Daumen für seine Mannschaft.

 

Das letzte Spiel war dann entscheidend. Der Sieg der Grazer war schon sicher, es ging nur mehr um den 2. Platz zwischen uns und den Salzburgern. Kärnten hatte keine Chance mehr, sich zu verbessern. Waltl von den Salzburgern hatte jedoch arge Probleme, ins Spiel zu finden. Daher hatte der unser Andi Prinz keine Mühe, den Platz für seine Mannschaft zu halten.
Peperko spielte wieder stark, hatte es sogar auf der Hand, 600 zu erzielen, doch wurden es letztendlich „nur“ 578, mit diesen er abermals Tagesbester wurde.

 

Fazit des Cups: Rangfolge absolut gleich wie in der Mannschaftwertung. Die Grazer bewiesen wieder einmal mehr, dass sie stets für Doppelsiege gut sind. Ihre Dominanz zu durchbrechen wird für das Restösterreich erklärtes Ziel sein.

 

Bilder:

67. ÖM Mannschaft/Cup


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Ergebnisse ÖM Mannschaft 2016 Linz
Alle Ergebnisse im Detail des Mannschaftsbewerbs
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