DWP 2017

Bericht 16. Donau-Wanderpokal-Kegelturnier mit 2. Sprint

in Linz, 7.10.2017

 Nachdem wir den neuen Wanderpokal erstmals im Vorjahr gewonnen hatten, setzten wir alles dran, ihn zu behalten und abermals zu siegen.

Es nahmen aber viele Favoriten aus allen Vereinen, die der Gehörlosen-Kegelsport Österreichs noch aufzubieten hatte, teil. Darunter auch die Grazer, die voriges Jahr leider nicht dabei waren.
Schon alleine Rampre-Fink und Georg Friedberger vom GSZ Graz waren keine schlechten Kaliber und immer für Spitzenergebnisse gut. Dazu kam noch ihr Neuzuwachs, Robert Marolt aus Slowenien, sozusagen ihr Jolly Joker.

Und auch die Salzburger trachteten danach, "ihren" WP zurückzugewinnen. Man durfte sich daher auf hochklassige Matches freuen.

Die kamen dann auch. Gleich zu Beginn setzte sich Marolt eindrucksvoll in Szene. Er lieferte sich mit unserem Bodo einen spannenden Kampf, in dem er am Ende doch die Nase vorn hatte und mit 547 Kegel die Einzelwertung anführte.

Unser 2. Starter, Manfred, spielt eigentlich immer konstant und ganz vorne mit. Aber diesmal war es nicht sein Tag, er brachte lediglich schwache 504 zusammen.

Das spornte aber seine Teamkollegen so richtig an. Sie leuchteten buchstäblich wie ein bengalisches Feuerchen bei ihren Spielen. Alois hatte es zudem noch drauf, Marolt, ein- wie zu überholen, wenn ihn nicht eine halbstündige Unterbrechung wegen eines Bahngebrechens in der Konzentration durcheinander brachte. Trotzdem segelte er mit 535 noch auf den 3. Platz in der Einzelwertung!

Auch Ivan hatte ähnliche Probleme, den ersten Satz verhaute er voll, drehte dann aber seinen Turbo auf und kam immerhin noch auf 533 - stark!

 

Da der Rest des Feldes mehr oder minder mit Tagesformproblemen zu kämpfen hatte, konnten wir unseren Sieg ungefährdet nach Hause tragen!

 

Beim Sprint gab es mehrere Absagen von Speilern, die aufgrund ihrer Ergebnisse unter den besten 8 wären. Dadurch rutschten Manfred und Brandstätter (Salzburg) gerade noch ins Starterfeld.

In der ersten Runde mussten Alois und Manfred gegeneinander antreten. Favorit natürlich Alois nach seinem Spitzenergebnis beim Turnier. Aber im Sprint herrschen nun mal andere Gesetze. Das zeigte sich auch diesmal, als sich Manfred nach hartem Kampf 2:1 durchsetzte. Damit wenigstens ein Linzer weiter.

Ivan hatte leider Pech. Er fand gegen Rampre-Fink kein Mittel, um ihn zu biegen. Dazu passierten ihm auch zu viele unerklärliche Fehler. Damit der 2. Linzer draussen.

Im ersten Halbfinale setzte sich Manfred gegen Brandstätter hauchdünn durch und war damit im Finale!

Das 2. Halbfinale gewann Waltl gegen Rampre-Fink. Damit kam es zu keiner Neuauflage zwischen Manfred und Rampre-Fink, die beide schon zwei Mal in einem Sprintfinale standen und jeweils eines gewonnen haben.

Im Finale siegte dann Waltl, allerdings mit etwas Glück. Im 1. Satz hatten beide Gleichstand - ein Wurf musste entscheiden. Manfred schob eine 5, Waltl eine 6, damit wars besiegelt, denn im 2. Satz konnte Manfred nichts mehr zulegen und Waltl spazierte davon. Es war sein 1. Sprintsieg übrigens.

Hauptsache aber, wir haben zu Gold im Turnier auch Silber im Sprint geholt!

Das darf ruhig so weitergehen, auch 2018...

 

 Bilder:

Donau-WP 2017 mit 2. Sprint

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Ergebnisse des 16. DWP-Turniers mit 2. Sprint
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DWP 2016

Bericht Donau-Wanderpokal-Kegelturnier Linz 1.10.2016

 

Der nun schon zum 15. Male stattfindende DWP in Linz stand diesmal ganz in unserem Zeichen als Hausherren.

Allerdings hatten die Wiener dabei ein Wörtchen mitzureden, denn der Ausgang wurde denkbar knapp.

Wieder war es sehr heiß, als wir mit dem Turnier begannen. Linz liegt wohl nahe am Äquator ;-)

Den ersten Start eröffneten wir mit unserer A- und B-Mannschaft. Schmidjörg kegelte für die A-Mannschaft wie besessen, erreichte 548, weit vor seinem Mannschaftskollegen Standhartinger, der „nur“ 523 aufzuweisen hatte.

Doch gingen wir damit in Führung und die sollte lange halten. Unsere B-Mannschaft war aber durch die schwachen Ergebnisse von Jerry Traxler und Markus Oberroithmair arg im Hintertreffen. Sie lag lange Zeit am letzten Platz, bis sie Werner Grünanger (541) und Ivan Bajic (546) aus dem „Sarg“ hervorholten.

Den eigentlichen Fight lieferte sich unsere A-Mannschaft mit den Wienern.
Salzer und Hunaraluk vom WGSC hatten beide zwar nicht so starke Ergebnisse, doch Vala – sonst so schwach – übertraf sich mit 545 selber. Sie kamen uns damit gefährlich nahe.
Beruhigend, dass unser heißes Eisen im Feuer, Preda Bogdan, schon voller Erwartung glühte, die Wiener ein bißchen zu rösten. Leider glühte er zuviel und verglühte kläglich mit 494. Einer unserer stärksten Spieler und jetzt Mannschaftsletzter. Das Glück blieb uns aber hold, der letzte Wiener, Weidner, kam nicht über 525 hinaus. Hätte er 530 erreicht, würden wir mit einem Holz minus nur Zweiter werden.

Das Glück ist ein Vogerl, landete aber wohlwollend bei uns!

Bei den Salzburgern ragte nur Kurt Rieser heraus, der mit 558 Holz auch Tagesbester wurde. Seine Vereinskollegen hatten diesmal nur Kleingeld aufzuweisen und tümpelten zwischen 502 – 504 umher.
Dabei gewannen sie im Vorjahr, aber auf einer anderen Bahn. Der gefürchteten Uni-Bahn in Linz-Dornach. Diese ist so schwer, dass kaum jemand dort 500 macht. Rieser hatte damals 474, jetzt um 84 Kegel mehr.

Vierte wurde unsere B-Mannschaft Dank Bajic und Grünanger.

Die Kärntner spielten alle außer Form. Nur Griengl konnte als Mannschaftsbester mit 506 etwas überzeugen. Sie wurden schließlich Fünfter.

Den letzten Rang belegte die 2. Garnitur der Salzburger. Nur Josef Einberger konnte bei ihnen mithalten und hätte mit 538 eigentlich in der A-Mannschaft der Salzburger spielen sollen.

Kurz nach Ende des Turniers begann gleich der Sprint. Die besten 8 der Einzelwertung waren dabei zugelassen. Schmidjörg sagte dafür ab, so rückte der 9., Standhartinger, noch auf.

Rieser machte dann in der 1. Runde aus Standhartinger Kleinholz und besiegte ihn mit 2:0.

Prinz konnte mit Müh und Not seinen Vereinskollegen Grünanger mit 2:1 eliminieren.

Vala ging gegen Einberger trotz Mehrholz mit 1:2 unter.

Glück hatte hingegen Weidner in seinem Spiel gegen Bajic, dem drititstärksten in der Einzelwertung. Im Sudden Victory besiegte er ihn noch 2:1.

Im Halbfinale machte dann Rieser gegen Prinz alles klar. Er gewann überlegen mit 2:0. Weidners Spiel gegen Einberger stand auf Messers Schneide, als er den ersten Satz verlor und im zweiten ebenfalls überholt werden könnte. Doch gingen die Kegel nach der abgelaufenen Zeit bei Einberger rauf und er hatte den Punkt! Einberger beschwerte sich zwar, da die Organisatoren versäumten, die Uhr anzuhalten, wenn es ein Bahngebrechen gab, doch wurde zu seinen Ungunsten entschieden. Ob das gerecht war oder nicht, bleibt dahingestellt. Jedenfalls muss man innerhalb 8 Minuten fertig sein und Beschwerden nicht erst nachher machen. Es kam also zum Sudden Victory, das allerdings Einberger gewann.

Finale also Rieser gegen Einberger, ein Kampf der Giganten, das Einberger glatt mit 2:0 für sich entschied. Er wurde damit erster Linzer Sprintkönig.

Im Spiel um den 3. Platz setzte sich Weidner gegen Prinz knapp mit 2:1 durch.

Bei der Siegerehrung in unserem Vereinslokal wurden alle Preise vergeben und noch ein Weilchen miteinander geplauscht, bevor wir sich die auswärtigen Gäste verabschiedeten und in ihre jeweilige Heimatstadt verzogen.

 

 Bilder:

Donau-WP 2016


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15. Donauwanderpokalkegelturnier LGKSV 2016
Alle Ergebnisse Mannschaft und Einzel im Detail
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1. Sprintkegelturnier LGKSV 2016
Detailierte Ergebnisse zum Sprintkegelturnier
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