Kegel WP-Turnier "Uhrturm"
Samstag, 28. April 2018 - Picis Kegelclub, Oberort 10, 8612 Tragöß

Bericht zum 11. Kegel-WP-Turnier „Uhrturm“ samt 5. Sprint in Tragöß

 

Nach dem 2. Platz im Vorjahr bei diesem Turnier trachteten wir natürlich danach, uns zu verbessern und den Grazern den Wanderpokal aus den Fingernägeln zu reissen. Sie gewannen ja schon zwei Male und bei einem 3. Sieg würde er ihnen endgültig gehören.

 

Diesmal waren von uns nur die Hälfte der Legionäre dabei - Ivan und Manfred. Von den Stamm-Linzern noch Andreas Prinz und Alois Standhartinger. Das Turnier fand übrigens ausnahmsweise nicht in Graz statt, da die dortige Bahn im Sportcenter Pichlergasse sehr hart ist und viele sich darüber beschwerten. So wählte man Picis Keglerclub in Tragös, mitten im grünen Herzen der Steermark, unweit des grünen Sees. Eine ydillische Gegend.

Von usn begann zunächst Andi. Er hatte gleich zu Anfang Schwierigkeiten, fand nicht so recht ins Spiel. Doch aufgegeben wird nur ein Brief! Andi kämpfte sich ins Spiel zurück und hatte gegen Ende immerhin passable 504.

Loisl war dann an der Reihe, dafür zu sorgen, das wir mächtig aufholen könnten. Doch auch er kam nicht so gut ins Spiel zu Anfang. Ähnlich wie Andi steigerte er sich nach und nach und konnte immerhin 528 aus dem Hut zaubern.

Als Dritter unserer Galdiatoren stieg nun Manfred in den Ring. Er begann sehr stark, nach 60 Würfen hatte er schon 274. Ein gutes Zeichen, dachten wir. Doch denkste.... es kam leider schlimmer. In den letzten 60 Würfen brach er kläglich ein. Bahn 3 war für ihn wie verhext. Er brachte nur 503 zusammen.

Nun musste Ivan die Kastanien aus dem Feuer holen und versuchen, uns mit einem Super-Ergebnis wieder ins Rennen zu bringen. Aber auch er hatte Probleme nach starkem Beginn. Es wurden letztendlich nur 505. An einen Sieg nicht mehr zu denken, da die Grazer alle über 500 spielten. Doch der 2. Platz war abgesichert.

Die Grazer und wir hatten übrigens als einzige Mannschaften mehr als 2.000 Holz auf dem Konto. Der Dritte, die Salzburger, schon deutlich weniger mit 1.885 Holz. Sie retteten ihren Stockerlplatz kurioserweise mit nur 3 Holz Vorsprung vor dem GSC Linz, der Dank ihres Robert Marolt, der dazu Tagesbester mit 542 Kegel wurde, den guten 4. Platz erreichte.

Die Wiener landeten etwas abgeschlagen auf dem 5. Platz.

Das Schlußlicht bildeten der Kärntner GSV mit dem 6. Platz und Graz "B" als Letzter.

 

Danach kam der Sprint zum Abschluß. Alle von uns Linzern konnten daran teilnehmen, auch Manfred, der als 9. gerade noch reinrutschte, weil Harald Bauer dem Sprint absagte.

Manfred musste gegen den Tagesbesten, Robert Marolt, antreten. den ersten Satz verlor er glatt, aber im zweiten war er drauf und dran, diesen zu holen. Doch das Glück blieb Marolt treu. Er schaffte den Ausgleich und im SV machte er alles klar. Manfred war nach der 1. Runde schon draussen.

Ebenfalls kein Glück hatte Andi, der gleich gegen Loisl ebenfalls in der 1. Runde ausschied. Ivan gewann zunächst, musste aber in der nächsten Runde gegen Loisl den kürzeren ziehen und schied auch aus. Damit war von uns nur mehr Loisl im Spiel.

Das Halbfinale verlor er gegen Ales Peperko und im Spiel um den 3. Platz auch noch gegen Robert Marolt.  Damit blieb ihm nur der undankbare vierte Platz. Aber egal, er ist ziemlich weit gekommen und er einzige unseres Vereines, der es bis ins Halbfinale schaffte.

Den Sprint gewann dann in einem packenden Kampf Favorit Ales Peperko vor seinem Vereinskollegen Georg Friedberger.

Anschließend erfolgte gleich die Siegerehrung, die souverän und schnell wie zügig von Georg Friedberger zusammen mit Josef Kermautz abgehalten wurde.

 

Um 20 Uhr dann Abreise vom Spielort. Wir gingen noch etwas essen in Kapfenberg und danach Heimfahrt. Der nächste große Event folgt in 14 Tagen in Ritzing bei der ÖM Mannschaft/Cup.

 

Bilder

 

 

 


Kegel WP-Turnier "Uhrturm"
Samstag, 18. März 2017 - Sportcenter Pichlergasse 22, 8041 Graz

Bericht zum 10. Kegel-WP-Turnier „Uhrturm“ samt 4. Sprint in Graz

 

Die Grazer feierten heuer mit der 10. Ausgabe ihres Uhrturm-Wanderpokals ein kleines Jubiläum.
Es wurde wieder einmal mehr im berühmt/berüchtigten Sportcenter in der Pichlergasse in Graz-Liebenau abgehalten. Viele mögen diese Bahn nicht, weil so hart. Trotzdem nahmen alle österreichischen Kegelvereine daran teil. Die Grazer sogar mit zwei Mannschaften.

 

Damit stellten sich 6 Mannschaften dem Kampf um jeden Kegel. Das Uhrturm-Turnier ist eine gute Vorbereitung zur ersten ÖGSV-ÖM des Jahres in Mannschaft und Cup. Bezwingt man die harte Bahn, hat man es dann in Klagenfurt, wo die ÖM im Mai stattfindet, dann leichter.

 

Von unserem Verein meldeten sich diesmal nur Legionäre. Ivan Bajic aus Altheim, Werner Grünanger aus Innsbruck, Manfred Weidner aus Wien und Markus Oberroithmair aus Graz. Letzterer könnte als sogenannter „Lokalmatator“ gelten, da er ja in der Nähe von Graz wohnt. Er spielt aber für uns, schon etwas kurios.

 

Markus, von uns „Momo“ genannt, fing als Erster unserer Mannschaft an. Seine Spielstärke ist nicht sehr überragend, eher durchschnittlich. Daher befürchteten wir, dass er womöglich zu tief einsackt bei dieser „Rodeo-Bahn“. Die wirft nämlich auch starke Spieler ab.
Doch hielt sich Momo ausgezeichnet und schaffte mit 467 ein ordentliches Ergebnis! Selbst der Kärntner Bulle Rupert Bicking hatte kaum mehr, nur 482.
Manfred hatte eigene Kugeln mit, er erhoffte sich, mit deren „Hilfe“ mindestens einen 500er zu erreichen. Leider wurden es nur 499, um ein Auge weniger, als erwartet. Immerhin nicht schlecht und eine solide Grundbasis. Für die starke Grazer A-Mannschaft aber etwas zu wenig. Die hatten außer einem Spieler (Bauer) alle durchwegs 500er in ihren Reihen.
Aber Abwarten und Tee trinken. Noch ist die Schlacht nicht geschlagen und von uns kamen noch zwei Musketiere, die durchaus Muskeln zeigen können.
Und siehe da… Ivan zeigte sie, aber wie! Bei nur 3 Fehlwürfen kam er auf 536! Manfred dagegen hatte 14 Fehlwürfe (!)
Auch Wernerle zeigte, was er drauf hat. Am Vortag noch Meisterschaft daheim in Innsbruck gespielt, war er in Graz durchaus wach und gar nicht schläfrig. Mit 528 kam er Ivan sehr nahe. Hätte es sogar drauf, ihn zu überholen und sich vielleicht an die Spitze des Tagesbesten zu setzen, wo momentan Georg Friedberger mit 542 hockte, aber gegen Ende unterliefen Wernerle doch einige Fehler, die ihn bremsten.

 

Nun begann das Warten und Hoffen auf ein gutes Ergebnis. Wir erwarteten einen Platz unter den ersten Drei nachdem Wernerle und Ivan so stark aufgeigten. Die Grazer spielten erwartungsgemäß stark. Rampre-Fink kam ebenfalls auf 536, durch das bessere Abräumen setzte er sich jedoch vor Ivan in der Einzelwertung.

 

Die Salzburger und Kärntner fingen schlecht an. Konnten uns aber nie gefährden trotz der Aufholjagd durch Rieser und Waltl, die beide 505 bzw. 531 erreichten. Auch die Wiener nicht, die nur einen einzigen 500er durch Salzer in ihren Reihen hatten.

 

Am Ende siegten die Grazer mit 16 Holz Vorsprung vor uns. Wäre zu schaffen gewesen, die zu biegen, wenn Manfred seine Scheu vor dieser harten Bahn – die übrigens gar nicht so hart war, wie es schien – abgelegt hätte. Dazu seine vielen Fehlwürfe…tja.
Die Wiener hangelten sich klammheimlich noch auf den 3. Platz mit 9 Kegel hinter uns. Den 4. Platz machten die Salzburger mit einem Vorsprung von gerade mal 5 Holz vor den Kärntnern und 19 Holz hinter den Wienern, dies sich auch über ein kleines Preisgeld freuen durften. Schlusslicht wurde die B-Garnitur der Grazer, die über einen Durchschnitt von 430 Holz nicht hinauskam und fast 200 Holz hinter dem 5., den Kärntnern lag.

 

Die besten 8 der Einzelwertung traten dann unmittelbar nach dem Turnier zum Sprint an.
Ivan war natürlich als Drittbester qualifiziert. Durch den Verzicht von Waltl, Rieser und auch Wernerle rutschten Manfred, und Schnepf (Kärnten) noch ins Starterfeld.

 

Die erste Begegnung war ein blödes Los für uns Linzer. Ausgerechnet Ivan musste gegen Manfred antreten. Einer kommt dann weiter, aber wer?...
Nach Ivans starker Leistung war zu erwarten, dass er bei Manfred leichtes Spiel haben würde. En Sprint hat aber andere Gesetze. So setzte sich Manfred gegen Ivan in 2 Sätzen durch und war damit eine Runde weiter. In der nächsten Runde, es war schon das Halbfinale, spielte er gegen Bicking und gewann wieder locker. Nun stand er auf einmal im Finale. Dort wartete schon Franz Rampre-Fink, der Peter Friedberger im Halbfinale ausschaltete.
Das Spiel der beiden war die Wiederholung des Vorjahrsfinales in Tragöß, wo sich Manfred gegen Rampre-Fink durchsetzte und erstmals den Grazer Sprint gewann. Diesmal aber bleib das Glück Rampre-Fink hold. Er besiegte Manfred eindrucksvoll in zwei Sätzen und wurde damit Sprintkönig. Im Spiel um den dritten Platz setzte sich Peter Friedberger gegen Bicking locker durch.

 

Wir haben damit in Graz groß abgeräumt. Das Turnier als Zweiter abgeschlossen und im Sprint ebenfalls Zweiter geworden!

 

Die Siegerehrung fand unmittelbar danach im neu umgebauten Lokal des GSZ-Graz statt. Es war gemütlich eingerichtet und verfügte über genügend Platz für viele Besucher.

 

Fazit: Unsere Teilnahme am Grazer Uhrturm-Turnier war nicht nur eine Reise wert, hob auch unser sportliches Ego immens und zahlte sich letztendlich durch die Prämien für unsere Spieler aus. Dient hoffentlich als Knackwurscht fürs nächste Uhrturm Turnier, wo wir vielleicht mit zwei Mannschaften antreten….

 

Bilder